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A8 Interlaken-Ost – Brienz

A8 Interlaken-Ost – Brienz

Auf der A8 zwischen Interlaken und Brienz wurden die Tunnels von 2014 bis 2018 mit Rettungs­stollen ausgestattet. Ab 2021 folgt die Gesamt­erneuerung des Abschnitts zwischen den Anschlüssen Interlaken-Ost und Brienz.

 A8 Interlaken-Ost – Brienz

Der A8-Abschnitt Interlaken-Ost – Brienz ist 1988 in Betrieb genommen worden. Seither wurde er noch nie grund­legend saniert. Um die Strassen­infrastruktur auf dieser wichtigen Verbindungs­achse für die Zukunft zu erhalten und den aktuellen Normen anzupassen, wird ab 2021 eine Gesamt­erneuerung vorgenommen. 2020 sind abseits der Fahr­bahn bereits einige Vor­arbeiten im Gang, die vor allem die neuen Tunnel­zentralen betreffen. Ab 2021 wird schliesslich die gesamte restliche Strassen­infrastruktur erneuert. Zudem wird die Zwischen­decke des Giessbach­tunnels verstärkt. Der Perimeter der Gesamt­erneuerung beginnt bei km 24,0 – das heisst, kurz nach dem Halb­anschluss Bönigen in Richtung Inter­laken. Auf der anderen Seite beginnt der Perimeter bei km 37,8, also im Bereich des Anschlusses Brienz.

Im Vorfeld der Gesamt­erneuerung wurden die drei Tunnels Sengg, Chüebalm und Giessbach mit Rettungs­stollen ausgerüstet. Die Vor­arbeiten starteten im Herbst 2013, die Haupt­arbeiten fanden von 2014 bis 2018 statt.

Der Fluchtstollen für den Sengg­tunnel wurde im Februar 2016 in Betrieb genommen. Der Sicherheits­stollen Chüebalm folgte Ende Juni 2016. Der Sicherheits­stollen für den Giessbach­tunnel wurde im Februar 2018 dem Betrieb übergeben.

Zahlen

  • Inbetriebnahme der Strecke: 18. Mai 1988
  • Länge der Strecke: 13,8 km
  • Anzahl Tunnels: 3 *
  • Länge Tunnels: Sengg 870 m, Chüebalm 1’325 m, Giessbach 3’340 m
  • Anzahl Brücken und andere Kunstbauten: 38
  • Bauzeit Sicherheitsstollen: Vorarbeiten Herbst 2013, Bau Frühjahr 2014 bis 2018
  • Bauzeit Erhaltungsprojekt: 2021 – 2024 (Vorarbeiten 2020)
  • Kosten für den Bau der Rettungsstollen: ca. 100 Mio. Franken
  • Kosten Erhaltungsprojekt (exkl. Rettungsstollen): über 300 Mio. Franken

* Nicht mitgerechnet ist die Lütschinen­unterführung. Diese befindet sich ebenfalls zwischen den Anschlüssen Interlaken-Ost und Brienz, ist aber dem Unterhalts­abschnitt Interlaken-Ost – West angegliedert. Weitere Infos