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Verkehr

Konzentration der Verkehrsbehinderungen auf die Nacht

Für die Arbeiten an der A8 gilt die Rahmenbedingung, dass die Bevölkerung des Berner Oberlandes sowie die Verkehrsteilnehmenden möglichst wenig tangiert werden. Gewisse Arbeitsschritte bedingen jedoch eine Sperrung des betroffenen Abschnittes. Da das Verkehrsaufkommen nachts viel geringer ist als tagsüber, werden diese Arbeiten nachts angesetzt.

Das Teilstück Interlaken-Ost – Brienz der A8 wurde 1988 eröffnet. Es stellt die Verbindung zwischen der Region Haslital/Oberer Brienzersee und dem Raum Interlaken sicher. Besonders in der touristischen Hochsaison im Sommer kommt dem Abschnitt auch überregionale Bedeutung zu.

Die Arbeiten werden so gestaltet, dass der Verkehr möglichst wenig behindert wird. Die Umleitungsroute über die rechte Brienzerseeseite kann aufgrund der Ortsdurchfahrten nur bei schwachem Verkehrsaufkommen genutzt werden. Daher werden die Arbeiten, für die Sperrungen notwendig sind, fast ausnahmslos nachts ausgeführt. Tagsüber ist die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz für den Verkehr geöffnet und in der Regel durchgängig zweispurig befahrbar.

Nachts ist das Verkehrsaufkommen bedeutend tiefer als tagsüber. Über 90% der Fahrzeuge befahren den Abschnitt tagsüber zwischen 6 Uhr und 20 Uhr und müssen somit nicht von ihrer gewohnten Route abweichen. Dank der Nachtarbeit kann auch die Belastung für die Anwohner an der Umleitungsroute tief gehalten werden – nach Mitternacht sind oft nur noch 20 bis 30 Fahrzeuge pro Stunde unterwegs.

Während dem Bau der Sicherheitsstollen kommt es nur zu einzelnen Nachtsperrungen. Für die Gesamterneuerung ab ca. 2019 sind durchgängig Nachtsperrungen vorgesehen.